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Schadstoffsanierung und Gefahrstoffrückbau

Schadstoffe kontrollieren, ausbauen und rechtssicher aus dem Objekt entfernen.

Asbest, künstliche Mineralfasern, PCB, PAK und belastete Baustoffe dürfen nicht unkontrolliert bearbeitet werden. Die Grüne Berg GmbH plant und realisiert Schadstoffrückbau mit klaren Schutzbereichen, abgestimmten Arbeitsverfahren und nachvollziehbaren Entsorgungswegen.

Entscheidend ist nicht nur, was entfernt wird, sondern wie. Abschottung, Unterdruckhaltung, Personen- und Materialschleusen, staubarme Arbeitsverfahren und kontrollierte Entsorgung verhindern, dass gefährliche Fasern und Stäube in unbelastete Gebäudebereiche verschleppt werden.
Kontrollierte Trennung

Vom belasteten Arbeitsbereich bis zur gefilterten Abluft.

Der Zugang erfolgt kontrolliert über eine Schleuse. Im abgeschotteten Sanierungsbereich wird Unterdruck erzeugt, damit Luft aus angrenzenden Bereichen nach innen strömt. Belastete Raumluft wird separat abgesaugt, gefiltert und kontrolliert abgeführt.

Ausgangslage

Belasteter Sanierungsbereich

Beim Ausbau können Fasern und schadstoffbelastete Stäube freigesetzt werden. Deshalb bleibt dieser Bereich technisch abgeschottet.

Kontrollierter Zugang

Personen- und Materialschleuse

Personen, Werkzeuge, Materialien und Abfälle passieren definierte Schleusenwege. Dadurch wird eine Verschleppung in andere Gebäudebereiche reduziert.

Luftführung

Unterdruck im Arbeitsbereich

Durch den Unterdruck strömt Luft in die Sanierungszone hinein. Belastete Luft soll dadurch nicht unkontrolliert in angrenzende Räume austreten.

LUFTSTRÖMUNG
NACH INNEN
Separater Abluftweg

Filterung und kontrollierte Abluft

Die abgesaugte Raumluft wird über geeignete Filtersysteme geführt. Erst danach wird die gereinigte Abluft kontrolliert aus dem System abgeführt.

Gefahrenbereich / kontrollierter Rückbau
Schutz vor Verschleppung

Ein Schadstoff bleibt nicht automatisch dort, wo er gefunden wurde.

Durch Bohren, Schleifen, Brechen oder unsachgemäßen Ausbau können Fasern und schadstoffbelastete Stäube freigesetzt werden. Ohne Abschottung gelangen sie über Luftbewegungen, Werkzeuge, Kleidung oder Laufwege in zuvor unbelastete Gebäudebereiche.

Sanierungsbereiche

Unterschiedliche Schadstoffe brauchen unterschiedliche Verfahren.

Schutzstufe, Ausbauverfahren, Verpackung und Entsorgungsweg richten sich nach Material, Bindungsform, Fundort und möglicher Freisetzung.

TRGS 519

Asbestsanierung und kontrollierter Ausbau

Asbest kann unter anderem in Dach- und Fassadenplatten, Rohrisolierungen, Brandschutzbauteilen, Bodenbelägen, Spachtelmassen und Fliesenklebern vorkommen. Vor Beginn wird festgelegt, wie der belastete Baustoff ausgebaut, verpackt, transportiert und entsorgt werden muss.

Abgeschotteter Arbeitsbereich

Belastete und unbelastete Gebäudebereiche werden räumlich getrennt.

Unterdruck und Luftreinigung

Kontrollierte Luftführung reduziert die Verschleppung belasteter Fasern.

Schleusen und Dekontamination

Personen und Material verlassen den Bereich nur über festgelegte Wege.

Staubdichte Verpackung

Ausgebaute Materialien werden direkt im Arbeitsbereich verpackt.

TRGS 521

Künstliche Mineralfasern

Kontrollierter Ausbau alter Mineralwollen und Dämmstoffe aus Decken, Dächern, Schächten und technischen Anlagen.

Dachdämmung Deckensysteme Rohrisolierung Staubbindung
PCB

PCB-haltige Fugen und Baustoffe

Ausbau belasteter Fugenmassen, Dichtstoffe und angrenzender Sekundärkontaminationen.

Fugenmassen Dichtstoffe Sekundärbelastung Oberflächenabtrag
PAK

Teerhaltige Kleber und PAK-Belastungen

Entfernung belasteter Parkettkleber, Abdichtungen und Beschichtungen mit staubarmen oder abgeschotteten Verfahren.

Parkettkleber Teerprodukte Estrichflächen Untergrundabtrag
Kontrollierter Sanierungsbereich

Der Schutzbereich wird als geschlossenes System organisiert.

Vor dem Ausbau richten wir den Arbeitsbereich so ein, dass Gefahrstoffe nicht unkontrolliert in angrenzende Räume gelangen. Zugänge, Materialwege und Entsorgungswege werden festgelegt.

Wo erforderlich, kommen Unterdruckhaltegeräte, Luftreiniger, Personen- und Materialschleusen sowie staubarme Arbeitsverfahren zum Einsatz.

Staubdichte Abschottung Trennung zwischen Sanierungszone und weiter genutzten Gebäudebereichen.
Kontrollierte Luftführung Unterdrucksysteme reduzieren die Ausbreitung belasteter Stäube.
Definierte Schleusenwege Personen, Werkzeuge und Abfälle verlassen den Bereich kontrolliert.
Geregelte Verpackung Belastete Baustoffe werden gekennzeichnet und vorbereitet.
Dokumentation und Koordination

Nachvollziehbare Abläufe vom Verdacht bis zur Entsorgung.

Bauherren und Projektverantwortliche benötigen belastbare Unterlagen über Arbeitsweg, Schutzmaßnahmen, Entsorgung und Abschluss.

Vorliegende Gutachten

Prüfung vorhandener Berichte, Materialproben und Schadstoffkataster.

Gefährdungsbeurteilung

Festlegung von Schutzmaßnahmen, Arbeitsverfahren und Zugangswegen.

Anzeigen und Abstimmungen

Vorbereitung erforderlicher Meldungen und Projektabstimmungen.

Entsorgungsnachweise

Dokumentation von Zuordnung, Verpackung und Entsorgungswegen.

Abschlussunterlagen

Zusammenstellung der Leistungs-, Entsorgungs- und Übergabedokumentation.

Projektablauf

Von der Schadstofflage bis zur vorbereiteten Fläche.

Der Ablauf wird vor Beginn festgelegt, damit Schutzmaßnahmen, Entsorgung und Folgegewerke verlässlich koordiniert werden.

01 / Prüfung

Unterlagen und Bestand bewerten

Gutachten, Materialaufbau und Rückbauumfang werden geprüft.

02 / Konzept

Schutzmaßnahmen festlegen

Schleusen, Luftführung und Entsorgungswege werden geplant.

03 / Einrichtung

Sanierungszone herstellen

Der Bereich wird abgeschottet und technisch eingerichtet.

04 / Rückbau

Belastete Materialien entfernen

Ausbau, Verpackung und Transport erfolgen kontrolliert.

05 / Übergabe

Kontrollieren und dokumentieren

Der Bereich wird für die folgenden Gewerke vorbereitet.

Projektanfrage

Schadstoffsanierung strukturiert vorbereiten.

Übermitteln Sie uns vorhandene Gutachten, Informationen zum Gebäudebestand, betroffene Materialien und den geplanten Zeitraum.